Genealogischer Verein Chemnitz e.V.
           Mitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V.
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Festveranstaltung zum 25. Jubiläums des Vereins 




Am  18.Juni  trafen wir uns, um den 25. Jahrestag des Bestehens unseres Vereins angemessen zu würdigen.

Dazu gehören natürlich zur Erinnerung auch Gruppenfotos.
wie z.B.  am Obelisk an derSchloßkirche.

Gruppe 2

Anschließend führte uns die Kuratorin des Schloßbergmuseums, Frau Kramarczyk, durch das Museum. Ihre Ausführungen waren ebenso interessant, wie die Exponate, von denen ich einige in einer kleinen Fotoshow darstellen werde.

Neu für mich als "Zugereister" in Chemnitz war, das das Gebäude im Laufe der Geschicht nicht nur ein reiches Benediktinerkloster war sondern im Prozeß der Säkularisierung im 16. Jahrhundert in das Eigen- tum des sächsischen Kurfürsten Moritz kam, der es nach Umbauten für eine Sommerresidenz verwen- den wollte. Genutzt wurde er dann aber als Jagdschloss und Sitz der Gebietsverwaltung.
Später im 18. Jahrhundert wurden große Teile des Komplexe bürgerliches Eigentum. (1)

Die Schlosskirche erlitt 1945 Bombenschäden am neogotischen Turmhelm, am Dach und der Nord- fassade. Schadenbeseitigung und vereinfachter Turmabschluss erfolgten 1946 bis 1949, die Restau- rierung des Innenraums 1950 bis 1957. Alle anderen Anlagen überstanden den 2. Weltkrieg nahezu unbeschädigt, wurden jedoch 1979 wegen ausstehender Renovierungsarbeiten geschlossen.
Erst 1995 eröffnete das Chemnitzer Stadtmuseum erneut seine Tore. (2)

 Nachdem wir Erd- und Obergeschoß besichtigt hatten, konnten wir auch noch einen Blick in die sonst nicht zugänglichen Kellerräume werfen, die ursprünglich als Wein- und Bierkeller genutzt wurden.

Danch ging´s bergab in das "Kellerhaus", eine dem Verfall entrissene, sehr ordentlich restaurierte rusti- kale Gaststätte am Fuße des Schloßbergs.    

In einer kurzen Festansprache würdigte Dr.Martin Hoffmann die Gründer, erläuterte die Entwicklung und die Umstände unter den damaligen politischen Bedingungen und ging auf die gegenwärtigen Schwer- punkte ein.
Herr A. Lippmann ergänzte das mit einigen interessanten Beispielen.

Ingesamt war das eine gelungene Veranstaltung, an die ich mich gern erinnern werde,

Chemnitz, 25.06.2011
Rolf Rosch

Quellen:
(1) aus der Homepage des Schloßbergmuseums
(2) Wikipedia




Chemnitz, im Juni 2011, Rolf  Rosch